Kunden können über WBW verschiedene Arten von Bewertungen anfordern, einschließlich Bewertungen von Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien und anderen spezialisierten Bewertungen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
09.09.2025
Bei der Vergabe eines Immobiliendarlehens prüft die Bank nicht nur die Bonität des Kreditnehmers, sondern auch die Immobilie selbst. Schließlich dient das Objekt als Sicherheit für den Kredit. Je geringer das Risiko, desto bessere Konditionen kann die Bank anbieten. Doch welche Faktoren spielen bei der Bewertung eine Rolle?
1. Wie bewerten Banken das Risiko einer Immobilie?
🔹 Wertbeständigkeit der Immobilie – Wie stabil ist der Marktwert?
🔹 Verwertbarkeit der Immobilie – Wie schnell und zu welchem Preis kann das Objekt verkauft werden, falls der Kreditnehmer ausfällt?
1️⃣ Lage der Immobilie – Der wichtigste Faktor
🔹 Makrolage (Stadt, Region, wirtschaftliche Entwicklung)
- Schrumpfende Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit → Hohes Risiko
- Gute Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen → Wertstabilität
💡 Beispiel:
Eine Immobilie in München oder Hamburg erhält eine höhere Beleihung als ein Haus in einer strukturschwachen Region.
📌 Neubauten und sanierte Immobilien sind sicherer als alte Gebäude mit hohem Renovierungsbedarf.
- Neubau oder sanierte Immobilie → Geringes Risiko
🔹 Bauqualität & Baumaterialien
- Fertighäuser, Fachwerkhäuser → Eingeschränkte Beleihung
- Geringe Nebenkosten, gute Dämmung → Höhere Kreditwürdigkeit
💡 Beispiel:
Eine unsanierte Immobilie mit alter Ölheizung erhält schlechtere Konditionen als ein energieeffizientes Haus mit Wärmepumpe.
📌 Eigennutz oder Vermietung? Die Nutzung beeinflusst das Bankrisiko erheblich.
- Stabiler, weniger Marktrisiken
🔹 Vermietete Immobilie (Mietshaus, Gewerbeobjekt)
- Unsichere Mietverhältnisse = höheres Risiko
📌 Banken finanzieren nicht den Marktwert, sondern den konservativen Beleihungswert.
- Verkehrswert = Marktpreis der Immobilie
🔹 Beleihungsgrenze & Eigenkapitalquote
- Eigenkapital reduziert das Bankrisiko
📌 Banken prüfen genau, ob das Grundbuch Belastungen enthält.
- Bestehende Belastungen mindern die Beleihbarkeit
- Wegerechte, Erbbaurechte oder Denkmalschutz können den Wert mindern
7. Markt- und Zinsumfeld
🔹 Zinsniveau
- Hohe Zinsen → Geringere Kreditvergabe, vorsichtigere Bewertungen
- Boom-Märkte (München, Frankfurt) → Höhere Beleihung
💡 Beispiel:
Während der Immobilienboom-Phase 2020 vergaben Banken hohe Kredite – 2023 mit steigenden Zinsen sind sie vorsichtiger geworden.
✅ Lage in einer wirtschaftlich stabilen Region
✅ Neubau oder modernisierte Immobilie mit guter Energieeffizienz
✅ Hohe Eigenkapitalquote (mind. 20 – 30 % des Kaufpreises)
✅ Solide Mieterstruktur bei vermieteten Objekten
✅ Keine Belastungen im Grundbuch (z. B. Nießbrauch, Erbbaurecht)
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